Herbst Vibes: 60 km Fahrradtour auf dem Elberadweg
Goldene Bäume, die Elbe glatt wie ein Spiegel und ein Radweg fast für dich allein: meine Fahrradtour auf dem Elberadweg von Dresden nach Stadt Wehlen und zurück.
Felix
Kilometerjunkie
Zuletzt geändert:03.11.26
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Die Fahrradtour führt auf dem Elberadweg rechtselbisch von der Dresdner Altstadt über Blaues Wunder, Schloss Pillnitz und Pirna bis nach Stadt Wehlen und auf derselben Strecke zurück. Das sind 61,5 Kilometer, fast komplett asphaltiert und fast flach. Bei 19 km/h bist du gut 3 Stunden im Sattel, mit zwei Pausen knapp 4 Stunden unterwegs. Ich bin sie ganz ohne Motor gefahren, du schaffst das easy auch.
Die Route: Elberadweg von Dresden nach Stadt Wehlen und zurück
Start und Ziel dieser Radtour ist die Dresdner Altstadt. Von dort geht's auf dem Elberadweg rechtselbisch flussaufwärts Richtung Sächsische Schweiz: unterm Blauen Wunder durch, vorbei an Schloss Pillnitz bis nach Pirna. Nach der ersten Pause rollst du weiter bis Stadt Wehlen, dem Tor zur Sächsischen Schweiz. Zurück geht's auf derselben Strecke bis in die Altstadt. Fast alles ist asphaltiert, nur ein paar Meter Kopfsteinpflaster sind dabei. Perfekt für eine entspannte Fahrradtour mit Trekkingrad, Tourenrad oder E-Bike.
Tourdaten
Strecke hin und zurück: 61,5 km
Fahrzeit bei 19 km/h: 3:14 h
Pausen: 30 Min.
Höhenmeter: 220 m
Belag: 59,1 km Asphalt, 2,4 km Kopfsteinpflaster
Fahrzeit und Pausen der Radtour
Bei einem gemütlichen Schnitt von 19 km/h bist du 3 Stunden und 14 Minuten im Sattel. Mit zwei Pausen à 15 Minuten kommst du auf knapp vier Stunden. Damit schaffst du die Runde locker im Tageslicht, auch wenn die Tage schon kürzer werden.
Abschnitt | Strecke | Fahrzeit | Uhrzeit (Start 10:00) |
|---|---|---|---|
Dresden Altstadt → Pirna | ca. 20 km | 1:03 h | 10:00 – 11:03 |
Pause in Pirna | – | 0:15 h | 11:03 – 11:18 |
Pirna → Stadt Wehlen | ca. 10,75 km | 0:34 h | 11:18 – 11:52 |
Pause in Stadt Wehlen | – | 0:15 h | 11:52 – 12:07 |
Stadt Wehlen → Pirna | ca. 10,75 km | 0:34 h | 12:07 – 12:41 |
Pirna → Dresden Altstadt | ca. 20 km | 1:03 h | 12:41 – 13:44 |
Gesamt | 61,5 km | 3:44 h | zurück gegen 13:45 Uhr |
Fahrzeit = Strecke ÷ 19 km/h, auf volle Minuten gerundet. Gesamtstrecke und Höhenmeter laut Komoot, die Teilstrecken sind geschätzt.
Unterwegs auf dem Elberadweg: Was ich erlebt habe
Mein Morgen: Akku bleibt zu Hause
Normalerweise sitze ich jeden Morgen auf dem E-Bike und lass mich zur Arbeit schieben. An diesem Herbsttag wollte ich es mal wieder wissen: Tourenrad raus, keine Unterstützung, nur meine Beine und ich. Kurz vor zehn ging's los an der Altstadt. Die Bäume am Terrassenufer leuchteten gelb, die Elbe lag glatt da und ich hatte den Radweg fast für mich allein. Genau dafür liebe ich den Herbst.
Unterm Blauen Wunder durch nach Pillnitz
Schon nach ein paar Kilometern kam das Blaue Wunder. Danach wird's schnell ländlich: weite Elbwiesen, Villen am Hang und ab und zu Gegenverkehr auf zwei Rädern. Ohne Motor hab ich schnell gemerkt, was der Akku sonst so wegnimmt. Jeder Windstoß von vorn zählt. Also einen Gang runter und mein Tempo finden. Bei Pillnitz führt der Weg direkt am Schlosspark vorbei. Geschwungene Dächer, bunte Bäume, Postkarte in echt.
Pause in Pirna
Nach gut einer Stunde war Pirna erreicht. Absteigen, Beine ausschütteln, was trinken, Selfie. Ab hier wird das Tal enger, die Hänge rücken an den Fluss und das Elbsandsteingebirge kündigt sich an.
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Bis Stadt Wehlen. Und wieder zurück.
Das Stück bis Wehlen war für mich das schönste der ganzen Tour. Richtig nice. Bewaldete Hänge in Gelb, Orange und Rot, dazwischen die ersten Sandsteinfelsen. Die Elbe macht hier ihre Schleifen und der Radweg folgt ihr ganz gemütlich. In Stadt Wehlen gab's die zweite Pause mit Blick aufs Wasser.
Dann hab ich umgedreht und bin dieselbe Strecke zurückgefahren. Langweilig wird das trotzdem nicht, denn mit der Sonne von der anderen Seite sieht alles wieder neu aus. Und wenn kurz vor Dresden das Laub unter den Reifen raschelt, weißt du, wofür du heute getreten hast.
Impressionen von der Tour
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Kurz vor zwei war ich wieder in der Altstadt. 61,5 Kilometer mit eigener Kraft, müde Beine und ein breites Grinsen. Der Akku vom E-Bike hatte heute frei. :-D
Die perfekte Tour für den Herbst!
Viele packen das Fahrrad im Oktober weg. Schade eigentlich. Radfahren im Herbst gehört für mich zu dem Schönsten, was das Jahr zu bieten hat. Drum finde ich, dass die Tour sich auch perfekt für den Herbst eigenet:
Angenehme Temperaturen: Kein Hitzestau, kein Dauerschwitzen. Bei kühler Luft fährt sich's einfach leichter.
Tageslicht tanken: Gerade wenn die Tage kürzer werden, tut dir jede Stunde draußen gut. Für die Laune und für den Kopf.
Freie Wege: Weniger Ausflügler, weniger Gedränge. Auf dem Elberadweg hast du im Herbst viel mehr Platz.
Fit durch den Winter: Wer jetzt regelmäßig Fahrrad fährt, startet im Frühjahr nicht bei null. Deine Kondition sagt danke.
Farben satt: Gelb, Orange, Rot und Elbblau. Bessere Kulisse gibt's das ganze Jahr nicht.
Kopf frei: Gleichmäßig treten, Fluss gucken, chillig abschalten. Nach ein paar Stunden im Sattel ist der Alltag ganz weit weg.
Fragen zur Radtour?
Hin und zurück sind es laut Komoot 61,5 Kilometer und 220 Höhenmeter. Bei 19 km/h bist du gut 3 Stunden im Sattel, mit zwei kurzen Pausen knapp 4 Stunden unterwegs.
Fast komplett. Laut Komoot sind 59,1 km asphaltiert, dazu kommen rund 2,4 km Kopfsteinpflaster.
Ideal ist ein Trekkingrad oder Tourenrad mit Gepäckträger und guter Beleuchtung. Mit dem E-Bike wird die Tour noch entspannter. In deiner Filiale beraten wir dich gern, auch zum Fahrradleasing.
Komoot stuft sie als mäßige Radtour ein, eine gute Grundkondition brauchst du also. Die Strecke ist fast flach, mit Trekkingrad, Tourenrad oder E-Bike machbar.
Tipps für deine Fahrradtour im Herbst
Licht an: Es wird früher dunkel und morgens ist es oft neblig. Check vor der Tour Vorder- und Rücklicht. Mehr dazu im Beitrag Sichtbar & sicher im Herbst.
Zwiebelprinzip: Morgens frisch, mittags warm. Eine leichte Jacke zum Ausziehen ist Gold wert.
Vorsicht bei Laub: Nasses Laub ist rutschig. In Kurven lieber etwas Tempo raus.
Früh starten: Mit Start um zehn bist du locker vor der Dämmerung zurück.
Fahrrad-Check vor der Tour: Bremsen, Reifendruck, Kette und Licht. Ein kurzer Blick spart dir Ärger unterwegs. Unsicher? Dann bring dein Fahrrad zum Check in die Werkstatt deiner Filiale.
Sitzposition einstellen: Auf 60 Kilometern merkst du jeden zu niedrigen Sattel. Lass Sattelhöhe und Lenker passend einstellen, dann fährt sich auch die lange Fahrradtour entspannt. Mehr dazu bei unserer Ergonomieberatung.
Bike startklar machen für den Herbst Ride?
Felix
Kilometerjunkie
Ich bin Felix und jongliere im Marketing von Little John Bikes jeden Tag viele Projektbälle gleichzeitig. Mein Ausgleich: das Rad. Morgens mit dem E-Bike zur Arbeit, für Touren wie diese auch mal ohne Akku. Kein Postfach, keine To-do-Liste, nur Weg, Wind und ein freier Kopf ;)
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