ADO Air Carbon Pro im Alltag: 15 Kilometer, jeden Morgen
Seit vier Wochen pendle ich mit dem Air Carbon Pro quer durch Dresden. Ich bin extrem zufrieden. Und sag dir trotzdem, wo es an Grenzen kommt.
Denis Rülke
Einkaufsleiter
Zuletzt geändert:06.11.26
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Das ADO Air Carbon Pro ist ein E-Faltrad mit Carbonrahmen und Carbongabel, 20-Zoll-Laufrädern und 16,2 kg Gewicht. Ein Bafang-Hecknabenmotor mit 50 Nm und automatischer 2-Gang-Schaltung, Riemenantrieb, hydraulische Scheibenbremsen und ein 374-Wh-Akku in der Sattelstütze machen es zum Pendler-Rad für Stadt, Bahn und Büro. Denis Rülke, Leiter Einkauf bei Little John Bikes, fährt es seit vier Wochen jeden Tag 15 km von Striesen in die Zentrale nach Pieschen, schafft rund 60 km mit einer Akkuladung und ist extrem zufrieden. Bei über 1,90 m Körpergröße kommt das Rad an sein Limit. Bei uns kostet es 2.499 € in Schwarz oder Weiß. Für lange Touren auf schlechten Wegen ist ein größeres Rad die bessere Wahl.
Striesen, morgens. Rad raus, aufsitzen, los.
15 Kilometer später stehe ich in Pieschen vor der Alten Mälzerei, unserer Zentrale.
Dazwischen: Stadtverkehr, jede Menge Ampeln und einmal über die Elbe.
Das mache ich jeden Tag. Seit vier Wochen mit dem ADO Air Carbon Pro in Schwarz.
Was ich dir nach vier Wochen sagen kann:
Ich bin extrem zufrieden. Und das sag ich nicht nur, weil wir das Rad verkaufen.
Deshalb schauen wir uns an, wie sich das Air Carbon Pro im echten Pendel-Alltag schlägt, für wen es passt und wo du besser zu einem anderen Rad greifst.
Warum fährt ein Einkaufsleiter ein Faltrad zur Arbeit?
Ich leite bei Little John Bikes den Einkauf. Ich entscheide also mit, welche Räder bei uns in den Filialen stehen.
Und ich finde: Ein Rad, das wir dir empfehlen, sollte jemand von uns im Alltag gefahren sein. Nicht eine Runde über den Hof. Sondern jeden Tag, bei jedem Wetter, mit Laptop-Rucksack und Termindruck.
Dazu kommt: Ich teste gern unterschiedliche Räder. Das gehört zu meinem Job. Und mit 1,92 Meter bin ich für ein Faltrad mit 20-Zoll-Laufrädern ein ziemlich ehrlicher Härtetest.
Genau für diesen Alltag ist das Air Carbon Pro gebaut:
Du fährst täglich eine feste Strecke durch die Stadt
Du kombinierst ab und zu Rad und Bahn und musst dein Bike tragen
Du hast keinen Keller, keine Garage, aber einen Flur
Du willst dein Rad im Büro abstellen statt draußen am Bügel
Ein Rad, das du jeden Tag fährst, zeigt dir nach vier Wochen mehr als jedes Datenblatt.
Ein Rad, das wir verkaufen, sollte einer von uns jeden Tag fahren. Bei diesem bin ich das.
Denis Rülke
Wie fährt sich das Air Carbon Pro auf 15 Kilometern Stadt?
Der Klassiker?
„Faltrad? Das ist doch nur was für die letzten Meter vom Bahnhof.“
Kann es auch. Aber 15 Kilometer am Stück sind für ein Rad mit 20-Zoll-Laufrädern eine echte Strecke. Drei Dinge machen den Unterschied.
1. Automatik-Schaltung: gemacht für Ampeln
Die meisten Falträder in der Klasse haben einen Gang. Das Air Carbon Pro hat zwei und schaltet selbst. Bei 15 Kilometern Stadtverkehr heißt das: an jeder Ampel aus dem Stand anfahren, ohne über Gänge nachzudenken. Der Bafang-Motor schiebt mit 50 Nm, das einfachere Air Carbon ohne Pro hat laut ADO 35 Nm und nur einen Gang.
2. Riemen statt Kette: sauber im Büro
Kein Öl, kein Schmierfilm an der Hose, kein Quietschen nach dem ersten Regentag. Wenn dein Rad neben dem Schreibtisch steht, ist das ehrlich gesagt der halbe Kaufgrund.
3. 16,2 Kilo: leicht genug zum Tragen
Nix wiegt kein E-Bike. Motor und Akku bringen Gewicht mit, da kann der Rahmen noch so leicht sein. Mit 16,2 kg inklusive Akku spielt das Air Carbon Pro aber in der leichten Liga der E-Falträder. Treppe hoch oder rein in die Bahn: machbar, ohne dass du oben eine Pause brauchst. Mehr dazu, warum Gewicht so viel ausmacht: Leichte E-Bikes: warum weniger Gewicht oft mehr Spaß bedeutet.
Und der Akku?
Hin und zurück sind es 30 Kilometer am Tag. Mit einer Akkuladung schaffe ich vier Fahrten, also rund 60 Kilometer. ADO gibt bis zu 100 km an, im Alltag hängt es von Wetter, Stufe und Gepäck ab. Den Akku nimmst du aus der Sattelstütze und lädst ihn im Büro oder zu Hause.
Für die 15 Kilometer brauche ich rund 40 Minuten, je nach Wetter. Kleiner Bonus bei Regen: Dann hab ich den Elbradweg fast für mich allein.
Auf 15 Kilometern merkst du schnell: Das ist kein Notnagel-Rad. Das ist ein Pendelrad.
Was steckt drin? Die Technik im Überblick
Für die Detailverliebten unter euch:
Rahmen & Gabel | Carbon, Klapprahmen, Starrgabel aus Carbon |
Motor | Bafang H700 Hecknabenmotor, 250 W, 50 Nm, Unterstützung bis 25 km/h |
Schaltung | Automatik, 2 Gänge (im Motor integriert) |
Antrieb | Carbon-Riemen statt Kette |
Akku | Samsung-Zellen, 374 Wh, in der Sattelstütze, herausnehmbar |
Reichweite | laut Hersteller bis zu 100 km |
Bremsen | hydraulische Scheibenbremsen, Tektro HD-M275 |
Laufräder | 20 x 1,75 Zoll |
Gewicht | 16,2 kg |
Fahrergröße / Zuladung | laut ADO 150–200 cm; zulässiges Höchstgewicht 120 kg |
Smart | NFC-Entsperrung, GPS, Farbdisplay, ADO-App |
Preis bei uns | 2.499 €, Schwarz oder Weiß |
Quellen: Produktseite Little John Bikes (Stand 22.10.2026) und Herstellerangaben ADO.
Entsperrt wird per NFC, laut ADO in 1,7 Sekunden. Über das GPS siehst du in der App, wo dein Rad steht. Ein gutes Schloss ersetzt das nicht, aber es ist ein zusätzlicher Baustein. Mehr dazu: Diebstahlschutz bei Little John Bikes.
Automatik am Faltrad klingt nach Luxus. Bis du morgens an der ersten Ampel losfährst.
Denis Rülke
Wo sind die Grenzen?
Ich bin nach vier Wochen extrem zufrieden. Trotzdem sag ich's dir direkt: Das Air Carbon Pro ist kein Alleskönner.
Reichweite: „Bis zu 100 km“ ist ein Herstellerwert unter guten Bedingungen. Mit Gegenwind, Kälte, Gepäck und Sport-Modus wird es weniger. Plan mit Puffer. Warum das so ist: Wie weit komme ich mit einem E-Bike-Akku wirklich?
Federung: Gibt's keine. Die Starrgabel aus Carbon schluckt zwar Vibrationen, aber 20-Zoll-Räder auf Kopfsteinpflaster bleiben 20-Zoll-Räder.
Eine Rahmengröße: Laut ADO für 150 bis 200 cm. Ob du drauf richtig sitzt, merkst du am besten bei einer Probefahrt.
Lange Touren: Für Mehrtagestouren mit Gepäck ist ein Trekking-E-Bike entspannter.
Mein Kritikpunkt nach vier Wochen: Mit 1,92 Meter bin ich beim Rad am Limit. ADO gibt bis 200 cm an, aber ab etwa 1,90 Meter wird's eng. Wenn du so groß bist wie ich: unbedingt Probe fahren.
Und: Der Motor hat ordentlich Kraft. Die musst du beherrschen, gerade beim Anfahren. Ist dir das zu viel, fahr einfach eine niedrigere Unterstützungsstufe. Für Stadt, Bahn und Büro top.
Für den Waldweg am Wochenende nur die zweite Wahl.
Air Carbon Pro oder doch ein anderes E-Faltrad?
Bevor du dich festlegst, stell dir eine Frage:
Wie oft trägst du dein Rad?
Täglich oder mehrmals täglich: Dann ist das Air Carbon Pro genau dein Ding. Hier zählt jedes Kilo.
Ab und zu, dafür mehr Komfort: Schau dir das ADO Air Ultra an. Aluminiumrahmen, Federgabel, Automatik mit drei Gängen.
Vor allem Camper und Kofferraum, dafür längere Touren: Dann lohnt ein Blick auf die Modelle von HERCULES oder UTO.
Alle Modelle im Vergleich findest du bei unseren E-Klapprädern.
Little Exkurs: Vier Wochen, ein Zwischenfazit
Vier Wochen sind kein Langzeittest. Aber bei 15 Kilometern pro Strecke kommen jeden Tag 30 Kilometer zusammen, in vier Wochen rund 600. Genug, um zu wissen, ob ein Rad im Alltag funktioniert.
Mein Fazit bis hierher: extrem zufrieden.
Was mir außerdem auffällt: Auf meiner Strecke lächeln mich erstaunlich viele Leute an. Ob's am Rad liegt oder daran, wie ein großer Kerl auf einem kleinen Carbon-Faltrad aussieht? Ich tippe auf beides. ;-)
Und als Einkäufer sage ich: Das Rad hat den Alltagstest bestanden. Mir ist kein leichteres E-Bike in dieser Klasse und in dieser Qualität bekannt.
Das ADO Air Carbon Pro bei Little John Bikes
Das Air Carbon Pro gibt's bei uns in Schwarz und Weiß für 2.499 €. Du bestellst online und holst es kostenlos in deiner Filiale ab oder lässt es dir liefern. Wir montieren und prüfen es vorher fachgerecht.
Lieferzeit: bis zu 21 Werktage beim Versand, bis zu 10 Werktage bei Filialabholung
Probefahrt: Das Rad ist aktuell nur in ausgewählten Filialen auf Lager. Frag vorher kurz in deiner Wunschfiliale nach
Inspektion für lau: Von Oktober bis Februar ist die Inspektion für Neuräder von uns und mit Velocard gratis**
Pendeln übers Jobrad: Geht auch über deinen Arbeitgeber, mehr unter Fahrradleasing
Button 1: ADO Air Carbon Pro in Schwarz ansehen
Button 2: Jetzt verbindlichen Beratungstermin buchen:no_upscale())
Little Reminder
Ein Pendelrad kaufst du nicht für die Probefahrt.
Sondern für den 20. Morgen danach.
Wenn dein Rad nicht in deinen Alltag passt: → bleibt es stehen
→ nimmst du doch wieder Auto oder Bahn
Wenn es passt: → fährst du einfach los
→ wird der Arbeitsweg zum besten Teil des Tages
Und genau darum geht's.
Nicht das meiste Drehmoment.
Nicht die größte Reichweite.
Sondern ein Rad, das du jeden Morgen gern nimmst.
Striesen bis Pieschen, jeden Morgen. Fährt sich gut an. ;-)
Denis Rülke
Zertifizierter Werkstattservice
Das Shimano Service Center bei Little John Bikes bietet Inspektionen, Reparaturen und Wartung für alle Bikes, inklusive Leasing- und Fremdräder, mit modernster Technik und Erfahrung. Mehr erfahren
Mehr über den Autor
Denis Rülke
Einkaufsleiter
Ich bin Denis und leite bei Little John Bikes den Einkauf. Heißt: Ich bin mit dafür verantwortlich, welche Räder bei uns in den Filialen stehen. Und ich teste gern unterschiedliche Räder, bevor sie es dahin schaffen.
Jeden Morgen fahre ich von Striesen in unsere Zentrale in der Alten Mälzerei in Pieschen. Mit dem Rad, versteht sich. Was sich auf diesen 15 Kilometern bewährt, landet hier im Blog.
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